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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

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für physiotherapeutische Leistungen
 

9erPhysio – Birgit Neuner & Mike-Kevin Neuner
Hernalser Hauptstraße 24-26/1 & Mexikoplatz 25/1/R01
1170 & 1020 Wien
office@9erphysio.at
+43 678 126 75 78
www.9erphysio.at

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Stand: 24.09.2026

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1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche physiotherapeutischen Leistungen, die von 9erPhysio gegenüber Patientinnen und Patienten erbracht werden.

Mit der Vereinbarung eines Behandlungstermins werden diese AGB anerkannt, sofern nichts Abweichendes ausdrücklich vereinbart wurde.

Gesetzliche Bestimmungen sowie zwingende berufs- und sozialversicherungsrechtliche Vorschriften bleiben unberührt.

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2. Terminvereinbarung

Behandlungen erfolgen grundsätzlich nach vorheriger Terminvereinbarung.

Termine können telefonisch, per E-Mail, über die Website bzw. ein Online-Buchungssystem oder persönlich vereinbart werden.

Mit der Terminvereinbarung wird ein verbindlicher Behandlungstermin reserviert.

Die Praxis ist berechtigt, Termine aus wichtigen Gründen, insbesondere aufgrund von Krankheit, höherer Gewalt oder unvorhersehbaren betrieblichen Umständen, abzusagen oder zu verschieben. In diesem Fall wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin angeboten.

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3. Absage und Nichterscheinen

Da ein vereinbarter Behandlungstermin ausschließlich für die jeweilige Patientin bzw. den jeweiligen Patienten reserviert wird, sind Termine, die nicht wahrgenommen werden können, möglichst frühzeitig abzusagen.

Eine kostenfreie Absage ist bis spätestens  24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen wird die Honorarnote zur Gänze verrechnet.

Bei Erkrankungen oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen wird um eine möglichst frühzeitige Information gebeten.

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4. Behandlung und therapeutische Leistungen

Die physiotherapeutische Behandlung erfolgt auf Grundlage der individuellen Beschwerden, des Befundes, der ärztlichen Verordnung – sofern erforderlich – sowie der gemeinsam vereinbarten Therapieziele.

Die Auswahl der geeigneten physiotherapeutischen Maßnahmen erfolgt nach fachlichen und therapeutischen Gesichtspunkten.

Ein bestimmter Behandlungserfolg kann nicht garantiert werden.

Patientinnen und Patienten sind verpflichtet, für die Behandlung relevante Informationen, insbesondere bestehende Beschwerden, Erkrankungen, Verletzungen, Operationen, Medikamente und sonstige gesundheitliche Einschränkungen, vollständig und wahrheitsgemäß mitzuteilen.

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5. Ärztliche Verordnung

Es liegt in der Verantwortung der Patientin bzw. des Patienten eine entsprechende Verordnung rechtzeitig einzuholen und vorzulegen.

Bei Wahltherapie kann abhängig von der jeweiligen Versicherung und den geltenden Bestimmungen weitere Unterlagen oder Bewilligungen erforderlich sein.

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6. Honorar und Zahlungsbedingungen

Die jeweils gültigen Honorare werden vor bzw. spätestens bei Beginn der Behandlung bekanntgegeben und können in der Praxis, auf der Website oder in der Terminvereinbarung angeführt werden.

Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, ist das Honorar unmittelbar nach der Behandlung fällig.

Die Zahlung kann mittels Barzahlung / Bankomatkarte / Kreditkarte / Überweisung erfolgen.

Bei Zahlungsverzug ist die Praxis berechtigt, gesetzlich zulässige Verzugszinsen und notwendige Kosten der Einbringung zu verrechnen.

Bei Wahltherapie bzw. Privattherapie ist grundsätzlich das vereinbarte Honorar von der Patientin bzw. dem Patienten zu bezahlen. Eine allfällige Kostenrückerstattung durch den Krankenversicherungsträger erfolgt nach dessen jeweiligen Bestimmungen und kann nicht garantiert werden.

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7. Rechnungslegung und Kostenrückerstattung

Patientinnen und Patienten erhalten über die erbrachten Leistungen eine entsprechende Rechnung bzw. Zahlungsbestätigung.

Die Einreichung der Rechnung bei der jeweiligen Krankenversicherung erfolgt grundsätzlich durch die Patientin bzw. den Patienten, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Die Höhe einer allfälligen Kostenrückerstattung richtet sich ausschließlich nach den Bestimmungen des jeweiligen Krankenversicherungsträgers bzw. der privaten Krankenversicherung.

Eine Garantie für eine bestimmte Rückerstattung wird nicht übernommen.

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8. Behandlungsdauer

Die vereinbarte Behandlungszeit umfasst grundsätzlich die für die jeweilige Therapie vorgesehene Zeit.

Verspätungen der Patientin bzw. des Patienten können die tatsächlich zur Verfügung stehende Behandlungszeit verkürzen. Eine entsprechende Verkürzung führt grundsätzlich nicht zu einer Reduktion des vereinbarten Honorars.

Bei einer Verspätung der Praxis wird nach Möglichkeit eine entsprechende Verlängerung angeboten oder ein Ersatztermin vereinbart.

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9. Mitwirkungspflichten

Für einen bestmöglichen Therapieverlauf ist eine aktive Mitwirkung der Patientin bzw. des Patienten erforderlich.

Dazu gehören insbesondere:

  • wahrheitsgemäße Angaben zum Gesundheitszustand,

  • Einhaltung vereinbarter Therapie- und Verhaltensempfehlungen,

  • Durchführung vereinbarter Übungen,

  • rechtzeitige Information über Veränderungen des Gesundheitszustandes,

  • rechtzeitige Mitteilung über relevante Beschwerden oder Risiken.

Die Patientin bzw. der Patient trägt die Verantwortung dafür, Übungen und Empfehlungen nur entsprechend den individuellen Möglichkeiten und den therapeutischen Anweisungen durchzuführen.

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10. Haftung

Die Behandlung erfolgt nach den anerkannten fachlichen Standards und mit der gebotenen Sorgfalt.

Eine Haftung für Schäden, die trotz fachgerechter Behandlung aufgrund nicht vorhersehbarer oder nicht beeinflussbarer Umstände entstehen, ist im gesetzlich zulässigen Umfang ausgeschlossen.

Für Schäden, die durch schuldhaftes Verhalten der Patientin bzw. des Patienten, insbesondere durch bewusstes Verschweigen relevanter gesundheitlicher Informationen oder die eigenmächtige Durchführung von Übungen entgegen ausdrücklicher therapeutischer Anweisung entstehen, wird im gesetzlich zulässigen Umfang keine Haftung übernommen.

Die Haftung für Personenschäden sowie für Fälle, in denen eine Haftungsbeschränkung gesetzlich unzulässig ist, bleibt unberührt.

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11. Datenschutz und Gesundheitsdaten

Im Rahmen der physiotherapeutischen Behandlung werden personenbezogene Daten und insbesondere Gesundheitsdaten verarbeitet.

Die Verarbeitung erfolgt nach den jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

Nähere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten, zu den Zwecken der Verarbeitung, Rechtsgrundlagen, Speicherdauer und Betroffenenrechten sind in der Datenschutzerklärung auf der Website enthalten.

Die Datenschutzerklärung ist Bestandteil des Informationsangebots der Praxis, jedoch nicht Bestandteil dieser AGB.

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12. Vertraulichkeit und Verschwiegenheit

Alle im Rahmen der Behandlung bekannt gewordenen Informationen werden entsprechend den für Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten geltenden gesetzlichen Verschwiegenheits- und Datenschutzbestimmungen behandelt.

Eine Weitergabe von Informationen an Dritte erfolgt nur, soweit dies gesetzlich vorgesehen oder zulässig ist bzw. eine entsprechende Einwilligung vorliegt.

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13. Kommunikation per E-Mail und digitale Kommunikation

Die Kommunikation per E-Mail, SMS, WhatsApp oder über andere elektronische Kommunikationsmittel kann Sicherheits- und Datenschutzrisiken beinhalten.

Vertrauliche Gesundheitsinformationen sollten daher nach Möglichkeit nicht unverschlüsselt übermittelt werden.

Die Terminvereinbarung und organisatorische Kommunikation über elektronische Kommunikationsmittel stellt grundsätzlich keine medizinische Notfallberatung dar.

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14. Notfälle

Die physiotherapeutische Praxis ist keine Notfallversorgung.

Bei akuten oder lebensbedrohlichen Beschwerden ist unverzüglich medizinische Notfallhilfe in Anspruch zu nehmen bzw. der zuständige Notruf zu kontaktieren.

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15. Änderungen der AGB

Die Praxis ist berechtigt, diese AGB für zukünftige Vertragsverhältnisse zu ändern, soweit dies aus sachlichen Gründen erforderlich ist.

Für bereits vereinbarte Behandlungen gelten grundsätzlich die zum Zeitpunkt der Vereinbarung maßgeblichen Bedingungen, soweit gesetzlich nichts anderes vorgesehen ist.

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16. Anwendbares Recht

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Bestimmungen entgegenstehen.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

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17. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchsetzbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.

Anstelle der unwirksamen oder undurchsetzbaren Bestimmung gelten die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.

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